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| Gioachino
Rossini Bücher, CD und DVD zu Gioachino Rossini |
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| * 29.
Februar 1792 Pesaro + 13.
November 1868 |
Rossinis
Werke dominierten die Theaterwelt über drei Dekaden, von
1810 bis in die dreißiger Jahre. Seine komischen Opern
sind typische Beispiele für den buffo-Stil, seine
italienischen ernsten Opern waren Vorbild für
Generationen von Komponisten. Obwohl er schon vor 1830
aufhörte, Opern zu komponieren, konnte sich bis zu
seinem Tod im Jahre 1868 kein zeitgenössischer Komponist
diesem Einfluß entziehen. Bis zu seinem 21. Lebensjahr
hatte Rossini bereits zehn Opern geschrieben, unter ihnen
"La pietra del paragone" (1812), für das
Teatro alla Scala, Mailand, und seine erste bedeutende
ernste Oper, "Tancredi" (Februar 1813), für
das Teatro La Fenice. "Tancredi" und seine
nächste Oper, "L'italiana in Algeri" (Mai
1813), beeinflußten nicht nur die italienischen
Komponisten des 19. Jahrhunderts. Verdi bspw. schätzte
Rossinis Melodik, die die Musik der opera seria noch
stärker mit Dramatik erfüllte. Mit dem kantablen
Gesangsstil, den Rossini nach Frankreich brachte,
entwickelte sich eine neue Ästhetik, die die
Deklamatorik ablöste. Einfache Melodik (melodia
simplice) und klarer Rhythmus (ritmico chiara) standen
nun im Vordergrund. Gounod und Bizet griffen diese Ideale
auf und verarbeiteten sie in Ihren Werken. Auch beim
deutschen Publikum erfreute und erfreut sich Rossini
großer Beliebtheit, wie nicht nur die Opernspielpläne
zeigen. Auch die Instrumentalmusik von Schubert,
Mendelssohn und Chopin geben davon Zeugnis. In den Jahren
1814 bis 1817 komponierte Rossini Opern für eine
Vielzahl italienischer Opernhäuser: "Il turco in
Italia" (Mailand, 1814), "Il barbiere di
Siviglia" (Rom, 1816), "La Cenerentola"
(Rom, 1817), und "La gazza ladra" (Mailand,
1817), die alle in ganz Europa gespielt wurden. Neapel,
wo er 1815 mit "Elisabetta, regina
d'Inghilterra" sein Debut gab, wurde das Zentrum
seiner Aktivitäten von 1817 bis 1822. Seine letzte Oper
für Italien, "Semiramis" wurde 1823 im La
Fenice uraufgeführt. Danach ging Rossini nach Paris und
wurde musikalischer Direktor des Théâtre Italien, wo
seine Opern bereits die Grundlage des Repertoires
bildeten. Mit seiner berühmten Oper "Wilhelm
Tell" (Guillaume Tell) beschloß er im Jahr
1829 sein Opernschaffen, bevor er sich der geistlichen
Musik zuwandte. Opernschaffen: |
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Copyright ©1997
Autor und Recherche: Klaus Rössler
Lektorat: Sabine Kippenberg
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ROESSLER PR
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