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| Gian
Francesco Malipiero Bücher, CD und DVD zu Gian Francesco Malipiero |
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| * 18.
März 1882 Venedig + 1.
August 1973 |
Malipiero
gehörte zu den Groß-Anregern seiner Zeit. Er versuchte
neue Lösungen für das Problem Musik-Drama zu finden.
"Pantea" (1917-19) und "Sette
canzoni" markieren den Beginn der neuen Richtung
Malipieros. Seine vorherigen Werke waren wesentlich
konventioneller. Einige seiner Stück der zwanziger Jahre
enthalten gar surrealistische Elemente: so treten z.B. im
letzten Panel der Trilogie "L´Orfeide"
Sänger-Schauspieler gemeinsam mit Marionetten auf. Ende
der zwanziger Jahre verstärkte sich Malipieros
Symbolismus der sich dem Publikum als zunehmend
rätselhaft darstellte, wie in "Filomela
e l'Infatuato" (1925) und "Merlino
mastro d'organi" (1926-27) besonders deutlich wird. Diese
beiden Werke können als Wegbereiter für die Oper
"Torneo notturno" betrachtet werden, die neben
"Sette canzoni" zu den meistgespielten Stücken
Malipieros gehört. Das skurrile, phantastische Drama
"La favola del figlio cambiato" wurde nach der ersten
Vorstellung von Mussolini abgesetzt, so daß sich
Malipiero wieder mehr der Tradition zuwandte. "Giulio
Cesare" (1934/35), der auf Materialien von
Shakespeare basiert, bildete den Auftakt der Opern, die
sich auf bereits vorhandene Materialien stützten. Nach
dem Krieg ändert sich der Stil Malipieros. Sein
chromatischer Stil gipfelte in großer Dramatik,
besonders in "Mondi celesti e infernali" (1948/49) und "Venere
prigioniera" (1955). In "Le
metamorfosi di Bonaventura" (1966 im La Fenice aufgeführt) greift er die rätselhaften und
surrealen Elemente der späten zwanziger Jahre wieder
auf. Opernschaffen:
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Copyright ©1997
Autor und Recherche: Klaus Rössler
Lektorat: Sabine Kippenberg
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